Reisebericht

Süd-Indien

Pilger sehen grimmig aus – sind aber sehr freundlich

„Ohne mich!“ Das war deutlich. Meine Frau kennt den Norden. Aber das Elend, das einen dort auf Schritt und Tritt begleitet, wollte sie nicht noch einmal erleben. Und ich wollte in den Süden von Indien, unbedingt! Unter Protest erklärt sie sich schließlich bereit, mit zu kommen. Und das erzählt sie auch allen Freunden.

 

Steinschnitzarbeit höchster Qualität

3 Wochen wollten wir unterwegs sein, eine grauenvolle Vorstellung für sie. Ab dem 2. Tag begann dann ihre Abneigung zu schwinden, wie der berühmte Schnee in der Sonne! Was war geschehen?

 

Tempel-Tänzerin

Nichts – wir waren in Süd-Indien! Grünes Land, Berge bis über 2000m, uralte Kultur (5 x UNESCO-Weltkultur-Erbe), freundliche Menschen wohin wir kamen und tolle Hotels! Vom menschlichen Elend des Nordens so gut wie keine Spur. Nach kurzer Zeit war meine Frau vom „Saulus zum Paulus“ geworden. Heute schwärmt sie von Indiens Süden!

 

Friedliche Riesen

Ich kann Indien nur empfehlen – den Süden, dort, wo Indien am „indischsten“ ist. Sie sind momentan auch „Saulus“? Macht nichts, man muß sich nur trauen, am besten mit einer gut geführten Gruppe. Jeder Tag bringt neue positive Überraschungen.

 

Süd-Indien: Bunte Tempel

Leider haben aber die alten indischen Herrscher und Baumeister nicht an uns Touristen gedacht und ihre Paläste und Tempel nicht auf ein „Disney-Gelände“ gebaut, sondern im ganzen Land verstreut. Und das Land ist nicht klein. Man muß also von Ort zu Ort fahren – durch reizvolle und interessante Landschaften und lebhafte Orte – am Ende der Reise werden es über 2000 km sein. Dafür  hatten wir etwas über 2 ½ Wochen Zeit, einen ganz hervorragenden, sehr gut deutsch sprechenden indischen Reiseleiter, und leisten uns den Luxus (für Indien) eines sehr bequemen Busses. Ach ja, die erste Überraschung: die Straßen sind wirklich gut!

Claus-D. Binder, April 2014

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